Einfluss künstlicher Strahlung auf Lebewesen

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Hz und kHz-Bereich

Schumannwellen, Hirnwellen und elektromagnetische Wellen, die vom Herzen ausgeschickt werden, befinden sich alle in diesem Bereich. Es mag deshalb nicht verwundern, dass im Laufe der Zeit verschiedene Therapiegeräte entwickelt wurden, die diese Frequenzen anbieten. Generell sieht es danach aus, dass Frequenzen im Bereich der Schumannwellen beruhigend und ausgleichend wirken. Bereits 1967 wurden von Dr. Wever Forschungsdaten, die im Andechs Bunker gewonnen wurden, veröffentlicht [Wever 1967]. Sie zeigen, dass sowohl die natürliche Umgebungsstrahlung als auch ein künstliches elektromagnetisches Feld von 10 Hz eine stabilisierende Wirkung auf die physiologischen Rhythmen des Menschen hat.

Die TMS (Transkranielle Magnetische Stimulation) ist eine Methode, bei der das Gehirn und die Hirnwellen mit ganz starken, kurzen, magnetischen Pulsen mit Frequenzen um 1 KHz beeinflusst werden. Die dabei normalerweise eingesetzten Magnetfelder sind aber derart stark, dass dadurch Neuronen und ganze Hirnbereiche direkt lahmgelegt oder aktiviert werden können und somit bestimmte psychische Zustände oder Leistungen verändert werden. Dies sind evidente Effekte, die nichts mit der steuernden Wirkung schwacher elektromagnetischer Signale zu tun haben.

Es gibt aber eine interessante Variante der TMS, die als pTMS bekannt ist. Das kleine p steht für picoTesla und bedeutet, dass sehr, sehr kleine Signale auf das Gehirn appliziert werden. Diese Signale sind um einen Faktor von einer Million mal einer Million schwächer als die bei der normalen TMS (pico steht für den Faktor 10-12). Sie werden versuchsweise bei Parkinson und Alzheimer Patienten angewendet [Anninos 2007], [Abatzoglou 2009]. Dabei werden Frequenzmuster, die vorher mit MEG (Magnetoencephalogramm) Messungen beim Patienten bestimmt wurden, eingesetzt. Es findet auf diese Weise also eine Art von indirekter Bioresonanz statt. Als Ergebnis werden sowohl Verbesserungen des MEG-Spektrums als auch Verbesserungen im physiologischen Bereich der Patienten gefunden.


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Referenzen

Artikel

[Wever 1967]
Wever
Über die Beeinflussung der circadianen Periodik des Menschen durch schwache elektromagnetische Felder
Zeitschrift für vergleichende Physiologie 56, 111-128 (1967)

[Anninos 2007] Anninos et al.
MEG evaluation of Parkinson's diseased patients after external magnetic stimulation 
Acta Neurologica Belgica, Vol. 107, pp 3-10, 2007

[Abatzoglou 2009] Abatzoglou et al.
Multi-channel magnetoencephalogram on Alzheimer disease patients
J Integr Neurosci. Vol. 8, p 13-22, 2009