Einfluss künstlicher Strahlung auf Lebewesen

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Therapeutische Experimente mit Tieren

Im Rahmen der medizinischen Anerkennung der therapeutischen Wirkung bestimmter elektromagnetischer Signale haben Tierexperimente einen niedrigeren Stellenwert als Experimente am Menschen. Experimente mit Tieren können aber oft aufschlussreicher sein, weil die Anfangsbedingungen bei dieser Art von Experimenten klarer definiert werden können als bei klinischen Studien am Menschen. Die Ergebnisse klinischer Doppeltblindversuche werden im Nachhinein häufig kritisiert, weil die verblindete Randomisierung unerwartete Ungleichgewichte zwischen der aktiven Gruppe und der Kontrollgruppe gebracht hat. So ist es vorgekommen, dass eine gute Studie abgewertet wurde, weil man später festgestellt hat, dass die eine Gruppe mehr Raucher enthielt als die andere. Aufgrund der großen Anzahl von Parametern (wonach Patienten charakterisiert werden können, wie z.B. Krankheitsvorgeschichte, mögliche Mehrfacherkrankungen, Alter, Geschlecht, Ernährungsstatus, Lebensgewohnheiten, Genunterschiede, usw.) sind solche Unterschiede zwischen den Gruppen jedoch fast unvermeidlich. Bei Tierexperimenten können diese größtenteils ausgeschaltet werden, indem gleichaltrige Tiere eines gleichen Stamms gewählt werden, welche unter gleichen Umständen gehalten wurden.

Interessante und statistisch signifikante Ergebnisse bei Tieren wurden in den letzten Jahren u.a. bei folgenden Experimenten erzielt:

  • Knorpelbildung bei Meerschweinchen [Fini 2008]
  • Knochenheilung bei Hunden und Ratten [Grana 2008]
  • Wundheilung bei Ratten [Corazza 2007], [Matic 2009]
  • Arthritis bei Ratten [Selvam 2007]
  • Wachstum von Krabben [Cuppen 2007]
  • Nahrungsumsatz von Hühnerküken [Cuppen 2007]
  • Überlebensrate von mit Parasiten infizierten Goldfischen [Cuppen 2007]
  • Überlebensrate von mit Coccidiose infizierten Hühnerküken [Cuppen 2007]

Die letzten beiden sind besonders interessant, weil sie auf eine Stimulierung des Immunsystems hinweisen. Das externe Signal beeinflusst das Vitalfeld in positiver Weise, wodurch dieses ausgeglichen wird und dadurch Körperprozesse optimiert werden können. Dies wäre eine Erklärung für die Tatsache, dass mit dem gleichen Signal manchmal sehr unterschiedliche positive Ergebnisse erzielt werden können. Die universitäre Wissenschaft hat bisher Schwierigkeiten dies zu akzeptieren, weil sie eher von einer direkten Wirkung der Signale auf die Körperprozesse ausgeht. Wäre dies der Fall, würde man bei jedem unterschiedlichen Körperprozess ein unterschiedliches Signal zur Optimierung erwarten. Dies wurde bisher nicht zweifelsfrei beobachtet.


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Referenzen

Artikel

[Fini 2008] Fini et al. 
Effect of pulsed electromagnetic field stimulation on knee cartilage, subchondral and epyphiseal trabecular bone of aged Dunkin Hartley guinea pigs 
Biomed Pharmacotherapy 2008 Dec;62(10):709-15.

[Cuppen 2007] Cuppen et al.
Immune stimulation in fish and chicken through weak low frequency electromagnetic fields 
The Environmentalist Volume 27, Number 4, 577-583, 2007

[Corazza 2007] Corazza et al.
Photobiomodulation on the angiogenesis of skin wounds in rats using different light sources
Photomed Laser Surg. Vol. 25(2):102-6, 2007

[Grana 2008] Grana et al.
Pulsed electromagnetic fields as adjuvant therapy in bone healing and periimplant bone formation: an experimental study in rats
Acta Odontol Latinoam. 2008; 21(1): 77 - 83

[Matic 2009] Matic et al.
Influence of different types of electromagnetic fields on skin reparatory processes in experimental animals
Lasers Med Sci (2009) 24:321–327

[Silveira 2009] Silveira et al.
Evaluation of mitochondrial respiratory chain activity in muscle healing by low-level laser therapy
J Photochem Photobiol B. 2009; 95(2):89-92

[Selvam 2007] Selvam et al.
Low frequency and low intensity pulsed elektromagnetic field exerts its antiinflammatory effect through restoration of plasma membrane calcium ATPase activity
Life Sci. 6. 2007; 80(26):2403-10