Grundlagen

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Einfluss der natürlichen Umgebungsstrahlung auf Lebewesen

Die natürliche Umgebungsstrahlung besteht aus mehreren Bereichen. Der bekannteste ist das sichtbare Licht, das von der Sonne kommt. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden das Infrarotlicht und das ultraviolette Licht entdeckt. Heute weiß man, dass in der natürlichen Umgebungsstrahlung nahezu das gesamte elektromagnetische Spektrum vertreten ist, von welchem der größte Teil von der Sonne ausgeht. Der geringere Anteil der natürlichen Umgebungsstrahlung wird innerhalb der Atmosphäre selbst erzeugt.

Die Sonne ist kein ruhig knisterndes Feuerchen, sondern eine Art vehement brennender Kernfusionsreaktor. Sonnenflecken und Sonnenstürme gehen mit erhöhten Ausbrüchen von Teilchen- und elektromagnetischer Strahlung einher. Solche Ausbrüche haben Einfluss auf das Wetter, auf unsere technischen Systeme und beeinflussen ebenfalls physiologische Prozesse im Körper. Manche Menschen spüren diese Einflüsse sehr deutlich, z.B. als „Wetterfühligkeit“.

Daten und Hypothesen zum Vitalfeld

Mit rein biochemischen Prozessen kann die Steuerung eines Körpers noch nicht vollständig erklärt werden. Seit dem 19. Jahrhundert ist bereits durch Forschungen von Mateucci aus Pisa bekannt, dass bei Körpergewebe-Verletzungen elektrische Ströme auftreten [Moruzzi 1964]. Robert Becker entdeckte in den 1970er Jahren, dass im Gewebe, neben einer Wunde, elektrische Spannungsdifferenzen vorhanden sind, die sich auf bestimmte Weise mit dem Fortschritt der Heilung verändern. Er kam zu der Schlussfolgerung, dass hier ein elektrisches System zugrunde liegt.

Wir definieren das Vitalfeld als die Gesamtheit aller elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Vorgänge im Körper. Vitalfeld und Biochemie beeinflussen sich gegenseitig und sind beide notwendig für die Instandhaltung eines lebenden Organismus.


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Referenzen

Bücher

[Becker 1994]
Becker, R.O.
Heilkraft und Gefahren der Elektrizität
Piper, München, 1994


Artikel

[Moruzzi 1964]
Moruzzi, G.
The electrophysiological work of Carlo Matteucci. 1964
Brain Research Bulletin
1996;40(2):69-91.