Grundlagen

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Wirkung von elektromagnetischer Strahlung auf Materie

Elektromagnetische Strahlung besteht aus wechselnden elektrischen und magnetischen Feldern. Wenn sie auf Materie trifft, können unterschiedliche Dinge passieren. 

Die Phänomene des Magnetismus und der Elektrizität wurden unabhängig voneinander entdeckt und erforscht. Erst später fand man heraus, dass diese beiden Bereiche sowohl miteinander, als auch mit den Bereichen der Wärmestrahlung und des sichtbaren Lichts verwoben sind. Sie gehören alle zum Bereich des Elektromagnetismus. 

Aus Erfahrung wusste man schon lange, dass mit Wärmestrahlung oder auch mit Licht ein Gegenstand erwärmt werden kann. Erst das Verständnis der Atomphysik hat aber die Mechanismen verdeutlicht, die dabei eine Rolle spielen. Vor allem im Zusammenhang mit der daraus hervorgegangenen Quantenphysik haben sich grundlegende Erkenntnisse entwickelt. Heute wissen wir, dass elektromagnetische Strahlung aus winzig kleinen Energieportionen (Quanten oder Photonen) besteht, welche von Materie aufgenommen oder abgestrahlt werden können.

Einfluss des Erdmagnetfelds auf Lebewesen

Die Erde liefert die Lebensbedingungen, unter denen sich das Leben seit Milliarden von Jahren entwickelt hat. Zu ihnen gehören z.B. das Wasser, die Erde und die Luft. Aber das ist nicht alles. Seit langem wissen wir um die große Bedeutung, die das Magnetfeld auf das irdische Leben hat. Das Magnetfeld der Erde bildet die sogenannten Magnetfeldlinien, welche die für unsere Körper gefährliche Teilchenstrahlung der Sonne auffangen und bis zu den Polargebieten der Erde umleiten. Neben dieser bekannten Wirkung gibt es viele Beobachtungen, die darauf hinweisen, dass die Existenz und Beschaffenheit des Erdmagnetfelds an den verschiedenen Orten, an denen wir leben, ebenfalls eine wichtige Bedeutung für unsere Lebensprozesse hat.


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Referenzen

Bücher

[Becker 1994]
Becker, R.O.
Heilkraft und Gefahren der Elektrizität
Piper, München, 1994


Artikel

[Moruzzi 1964]
Moruzzi, G.
The electrophysiological work of Carlo Matteucci. 1964
Brain Research Bulletin
1996;40(2):69-91.