Daten und Hypothesen zum Vitalfeld

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Grundlegende Überlegungen zum Vitalfeld

Die Grundprozesse lebender Organismen sind biochemischer Art. Durch biochemische Prozesse wird unsere Nahrung aufgespalten und abgebaut. Daraus werden Energie und Baustoffe gewonnen. Die Forschung entschlüsselt immer mehr Einzelheiten der biochemischen Prozesse, wobei sich aber gleichzeitig herausstellt, wie immens komplex die Zusammenhänge sind. Jede neue Einzelheit, die entdeckt wird, zieht eine große Zahl möglicher zusätzlicher Wechselwirkungen mit anderen Prozessen nach sich. So entdecken wir einerseits immer mehr Fakten, laufen auf der anderen Seite allerdings Gefahr, den Gesamtüberblick immer mehr zu verlieren. Einen schönen Eindruck über die Komplexität bietet das folgende Diagramm der wichtigsten Stoffwechselwege in einer Zelle.


Die wichtigsten Stoffwechselwege einer typischen Zelle. Jeder Punkt stellt eine biochemische Reaktion dar, jede Linie die Wechselwirkung mit einer anderen Reaktion [Bild aus Alberts et al.: Lehrbuch der molekularen Zellbiologie, 3. Auflage].

Unsere Wissenschaft ist oft stark reduktionistisch orientiert. D.h. man konzentriert sich darauf, die kleinsten Einzelheiten zu entdecken und meint, dass man damit auch verstanden hat, wie das Ganze funktioniert. Im Großen und Ganzen stimmt dies aber nicht. Gerade die Koordination mancher biochemischer Prozesse gibt noch große Rätsel auf. So schrieb die Universität Amsterdam vor einiger Zeit auf ihrer Website:

„Während wir bereits viel wissen von Genen und Proteinen, ist die folgende Frage immer noch völlig offen: Wie kooperieren Gene, Proteine und andere Moleküle, um die Zelle funktionieren zu lassen? Die Antwort kann aus der Kenntnis der einzelnen Komponenten nicht gefunden werden. Im Gegenteil, das zelluläre Know-how resultiert nur aus der Zusammenarbeit vieler Komponenten.“

Diese Sachlage wurde ebenfalls sehr zutreffend von Dr. R.O. Becker in seinem Buch Heilkraft und Gefahren der Elektrizität formuliert [Becker 1994]:

„Was die Wissenschaft geleistet hat, ist offensichtlich nur die Beschreibung dieser Prozesse. Was fehlt, ist der Einblick in das Steuerungssystem, das diesen Prozess in Gang setzt und ihn dann so reguliert, dass das gewünschte Ergebnis herauskommt. Ohne das Wirken eines solchen Systems, würde nichts geschehen, ob es sich nun um das Heilen einer Schnittwunde oder um die Befruchtung eines menschlichen Eis handelt.“

Diese Behauptung wird am Beispiel der Regeneration von abgetrennten Gliedmaßen beim Salamander von Dr. Becker weiter erläutert:

„Dass es den Prozess der Regeneration überhaupt gibt, steht in direktem Widerspruch zu einigen der grundlegenden Dogmen der chemisch-mechanistischen Lehre. Nach diesen Ansichten sind Heilungsprozesse rein lokale Erscheinungen ohne Bezug zum Organismus als Ganzem und werden nur von den lokalen Gegebenheiten in Gang gesetzt. Ganz offensichtlich muss der Regenerationsprozess beim Salamander mit dem gesamten übrigen Organismus durch irgendein energetisches Verfahren in engster Verbindung stehen, das den ganzen Organismus in einer Weise umfasst und organisiert, die durch das chemische Paradigma nicht erklärt werden kann.“

Offensichtlich ist irgendein Verfahren, Feld oder Organisationsprinzip vorhanden, wodurch:

  1. festgestellt wird, dass und wie viel vom Gliedmaß fehlt
  2. der Wachstumsvorgang überwacht und koordiniert wird
  3. festgestellt wird, wann der Wachstumsvorgang beendet werden sollte.

Mit rein biochemischen Prozessen kann die Steuerung eines solchen Regenerationsablaufs nicht völlig erklärt werden. Man braucht etwas Zusätzliches, nicht nur für die Koordination bei der Regeneration eines Gliedmaßes des Salamanders, sondern auch für die Koordination vieler komplexer Lebensprozesse im Körper. Etliche Forscher, die sich die Mühe machen, die Vorgänge im Körper ganzheitlich zu betrachten, kommen übrigens zur gleichen Schlussfolgerung [Becker 1994, Rubik 2002, Liboff 2004].

Dieses „Zusätzliche“ haben wir das Vitalfeld genannt. 

Definition des Vitalfelds

Alle körpereigenen elektromagnetischen Energien zusammen werden als Vitalfeld bezeichnet, da sie nur in lebenden vitalen Organismen auftreten und ein elektromagnetisches Feld bilden.

Das Vitalfeld unterscheidet sich dabei von Person zu Person wie ein Fingerabdruck. Es wird u. a. von den individuellen Eigenschaften, Belastungen und Mangelzuständen geprägt. Es ist somit ein elektromagnetisches Abbild der körperlichen Situation.

Ein Teil dieses elektromagnetischen Feldes bildet die Infrarot(Wärme)-Abstrahlung des Körpers.


Vitalfeld und Biochemie stehen in engem Zusammenhang mit einander.

Wie in der Abbildung dargestellt, beeinflussen Vitalfeld und Biochemie sich gegenseitig und sind beide für die Instandhaltung eines lebenden Organismus notwendig.

In den folgenden Abschnitten wird eine große Zahl von elektromagnetischen Phänomenen im Körper beschrieben, die als Teil des Vitalfelds betrachtet werden.


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Referenzen

Bücher

[Becker 1994]
Becker, R.O.
Heilkraft und Gefahren der Elektrizität
Piper, München, 1994

Artikel

[Rubik 2002]
Beverly Rubik
The biofield hypothesis: its biophysical basis and role in medicine
Journal of Alternative and Complementary Medicine 8(6):703-17 (2002) 

[Liboff 2004] 
Liboff
Toward an electromagnetic paradigm for biology and medicine
Journal of Alternative and Complementary Medicine
Vol.10, No.1, p 41-47, (2004).